Satzung

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Satzung für den Verein Open History e.V. – Verein für eine aktive und öffentliche Geschichtswissenschaft

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Ver­ein führt den Namen „Open Histo­ry“. Er soll in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wer­den und trägt dann den Zusatz „e. V.“ Der Ver­ein hat sei­nen Sitz in Mün­chen. Der Ver­ein sieht sich als poli­tisch neu­tral und gehört kei­ner Kon­fes­si­on an. Das Geschäfts­jahr des Ver­eins ist das Kalen­der­jahr. Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke i. S. d. Abschnitts „Steu­er­be­güns­ti­ge Zwe­cke“ der Abga­ben­ord­nung.

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Ver­eins ist die För­de­rung der his­to­ri­schen Wis­sen­schaf­ten und deren offe­ne Ver­mitt­lung sowie der Ver­net­zung von Wissenschaftler*innen und his­to­risch Inter­es­sier­ten. Der Sat­zungs­zweck wird ins­be­son­de­re durch die Durch­füh­rung und För­de­rung von Ver­an­stal­tun­gen und (For­schungs-) Pro­jek­ten zu The­men der Geschichts­wis­sen­schaft, der Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­ti­on (zum Bei­spiel Bar­camps, Work­shops, Ver­öf­fent­li­chun­gen etc.) und der inten­si­ven Ver­net­zung mit der his­to­risch inter­es­sier­ten Öffent­lich­keit ver­wirk­licht. Der Ver­ein ist selbst­los tätig; er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke. Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­mä­ßi­gen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins. Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck der Kör­per­schaft fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt wer­den. Ehren­amt­lich täti­ge Per­so­nen haben nur Anspruch auf Ersatz nach­ge­wie­se­ner Aus­la­gen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mit­glied des Ver­eins kann jede natür­li­che und juris­ti­sche Per­son wer­den. Der Mit­glied­schafts­an­trag muss schrift­lich in digi­ta­ler Form vor­lie­gen. Über den Auf­nah­me­ver­trag ent­schei­det abschlie­ßend der Vor­stand. Dabei reicht es, wenn ein ver­tre­tungs­be­rech­tig­tes Mit­glied über den Mit­glied­schafts­an­trag ent­schei­det.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mit­glied­schaft erlischt a) mit dem Tod des Mit­glieds, b) durch frei­wil­li­gen Aus­tritt, c) durch Strei­chung von der Mit­glie­der­lis­te, d) durch Aus­schluss aus dem Ver­ein bzw. die Auf­lö­sung der juris­ti­schen Per­son. Der frei­wil­li­ge Aus­tritt erfolgt durch schrift­li­che Erklä­rung gegen­über einem Mit­glied des Vor­stands. Der Aus­tritt aus dem Ver­ein ist zu jeder Zeit mög­lich, aller­dings kann der Mit­glieds­bei­trag des lau­fen­den Jah­res nicht erstat­tet wer­den. Soll­te der Mit­glieds­bei­trag vier­tel­jähr­lich oder ganz­jähr­lich bezahlt wer­den, kann eine Erstat­tung ab dem fol­gen­den Kalen­der­mo­nat bean­tragt wer­den. Ein Mit­glied kann durch Beschluss des Vor­stands von der Mit­glie­der­lis­te gestri­chen wer­den, wenn es trotz zwei­ma­li­ger Mah­nung mit der Zah­lung des Bei­trags im Rück­stand ist. Die Strei­chung ist dem Mit­glied schrift­lich mit­zu­tei­len. Ein Mit­glied kann, wenn es gegen die Ver­eins­in­ter­es­sen gröb­lich ver­sto­ßen hat, durch Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung aus dem Ver­ein aus­ge­schlos­sen wer­den. Vor der Beschluss­fas­sung ist dem Mit­glied Gele­gen­heit zu geben, sich per­sön­lich oder schrift­lich zu recht­fer­ti­gen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mit­glie­dern wer­den Bei­trä­ge erho­ben. Die Höhe des Jah­res­bei­trags und des­sen Fäl­lig­keit wer­den von der Mit­glie­der­ver­samm­lung bestimmt. Der Mit­glieds­bei­trag ist ent­we­der vier­tel­jähr­lich oder jähr­lich zu ent­rich­ten.

§ 6 Organe des Vereins

Die Orga­ne des Ver­eins sind
a) der Vor­stand
b) die Mit­glie­der­ver­samm­lung

§ 7 Der Vorstand

Der Vor­stand besteht aus der/​dem Vor­sit­zen­den, einer/​einem stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den, einer/​einem Schriftführer*in und einer/​einem Kassenwart*in. Vor­stand im Sin­ne des § 26 BGB sind die/​der Vor­sit­zen­de, des­sen Stellvertreter*in, der/​die Schriftführer*in und der/​die Kassenwart*in. Jeder von ihnen ist zur allei­ni­gen Ver­tre­tung des Ver­eins berech­tigt. Die Auf­ga­ben der ein­zel­nen Vor­stands­mit­glie­der wer­den auf der ers­ten Vor­stands­sit­zung des jeweils neu gewähl­ten Vor­stands fest­ge­legt.

§ 8 Amtszeit des Vorstands

Der Vor­stand wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung auf die Dau­er von zwei Jah­ren gewählt. Er bleibt bis zur Neu­wahl des Vor­stands im Amt. Schei­det ein Mit­glied des Vor­stands wäh­rend der Amts­pe­ri­ode aus, so ist ein Ersatz­mit­glied (aus den Rei­hen der Ver­eins­mit­glie­der) für die rest­li­che Amts­zeit der aus­ge­schie­de­nen Per­son zu wäh­len. Die Wahl eines Ersatz­mit­glieds kann durch eine Online­ab­stim­mung aller Ver­eins­mit­glie­der erfol­gen. Der Vor­stand ist ab einer Anzahl von min­des­tens drei Vor­stands­mit­glie­dern arbeits­fä­hig.

§ 9 Beschlussfassung des Vorstands

Der Vor­stand fasst sei­ne Beschlüs­se im All­ge­mei­nen in Vor­stands­sit­zun­gen, die von einem Vor­stands­mit­glied ein­be­ru­fen wer­den. In jedem Fall ist eine Ein­be­ru­fungs­frist von sie­ben Tagen ein­zu­hal­ten. Einer Mit­tei­lung der Tages­ord­nung bedarf es nicht. Der Vor­stand ist beschluss­fä­hig, wenn min­des­tens zwei Vor­stands­mit­glie­der anwe­send sind. Bei der Beschluss­fas­sung ent­schei­det die Mehr­heit der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men. Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det die Stim­me des Lei­ters der Vor­stands­sit­zung. Die Vor­stand­sit­zung kann von jeder vor­stands­be­rech­tig­ten Per­son gelei­tet wer­den. Die Beschlüs­se des Vor­stands sind zu Beweis­zwe­cken zu pro­to­kol­lie­ren und vom Sit­zungs­lei­ter zu unter­schrei­ben. Ein Vor­stands­be­schluss kann auf schrift­li­chem Wege oder fern­münd­lich gefasst wer­den, wenn alle Vor­stands­mit­glie­der ihre Zustim­mung zu der zu beschlie­ßen­den Rege­lung erklä­ren.

§ 10 Die Mitgliederversammlung

In der Mit­glie­der­ver­samm­lung hat jedes anwe­sen­de Mit­glied eine Stim­me. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ins­be­son­de­re für fol­gen­de Ange­le­gen­hei­ten zustän­dig:
a) Ent­ge­gen­nah­me des Jah­res­be­richts des Vor­stands; Ent­las­tung des Vor­stands.
b) Fest­set­zung der Höhe und der Fäl­lig­keit des Jah­res­bei­trags.
c) Wahl und Abbe­ru­fung der Mit­glie­der des Vor­stands.
d) die Wahl von zwei Kassenprüfer*innen
e) Beschluss­fas­sung über die Ände­rung der Sat­zung und über die Auf­lö­sung des Ver­eins.

§ 11 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist das obers­te Organ des Ver­eins. Die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ist min­des­tens ein­mal alle zwei Jah­re ein­zu­be­ru­fen. Eine außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ein­zu­be­ru­fen, wenn das Ver­eins­in­ter­es­se es erfor­dert oder wenn die Ein­be­ru­fung von 25% der Ver­eins­mit­glie­der schrift­lich unter Anga­be von Grün­den ver­langt wird. Die Ein­be­ru­fung der Mit­glie­der­ver­samm­lung erfolgt per E-Mail oder Brief unter der beim Vor­stand hin­ter­leg­ten Adres­se durch den Vor­stand unter Wah­rung einer Frist von min­des­tens zwei Wochen bei gleich­zei­ti­ger Bekannt­ga­be der Tages­ord­nung. Der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist für alle Auf­ga­ben zustän­dig, die nicht sat­zungs­ge­mäß einem ande­ren Organ über­tra­gen sind. Jede sat­zungs­ge­mäß ein­be­ru­fe­ne Mit­glie­der­ver­samm­lung ist unab­hän­gig von der Zahl der erschie­ne­nen Mit­glie­der beschluss­fä­hig. Jedes ordent­li­che Mit­glied hat eine Stim­me. Das Stimm­recht ist nicht über­trag­bar. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung fasst ihre Beschlüs­se mit ein­fa­cher Mehr­heit der abge­ge­be­nen Stim­men. Bei Stim­men­gleich­heit gilt ein Antrag als abge­lehnt. Zu Sat­zungs­än­de­run­gen ist eine Mehr­heit von drei Vier­teln der abge­ge­be­nen Stim­men erfor­der­lich. Ungül­ti­ge Stim­men und Stimm­ent­hal­tun­gen wer­den nicht mit­ge­zählt. Über die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird ein Pro­to­koll ange­fer­tigt, wel­ches von dem/​der Schriftführer/​in und dem/​der Vor­sit­zen­den bzw. – im Fal­le von dessen/​deren Ver­hin­de­rung – von dem /​der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den unter­zeich­net wird.

§12 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vor­stand­sit­zun­gen und in den Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen gefass­ten Beschlüs­se sind schrift­lich nie­der­zu­le­gen und von dem/​der Vor­sit­zen­den, bzw. – im Fal­le von dessen/​deren Ver­hin­de­rung – von dem /​der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den zu unter­zeich­nen.

§ 13 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

Bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins oder bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke fällt sein Ver­mö­gen an die Wiki­me­dia Deutsch­land – Gesell­schaft zur För­de­rung Frei­en Wis­sens, Eisen­acher Stra­ße 2, 10777 Ber­lin, der/​die das Ver­mö­gen unmit­tel­bar und aus­schließ­lich für steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke zu ver­wen­den hat. Die vor­ste­hen­de Sat­zung wur­de in der Grün­dungs­ver­samm­lung (Mit­glie­der­ver­samm­lung) vom 11.06.2015 in Bonn ver­ab­schie­det.