histowichteln

Es #histowichtelt wieder sehr!

Gan­ze 71 Men­schen betei­li­gen sich die­ses Jahr am #his­to­wich­teln und auf twit­ter wer­den die ers­ten Hil­fe­schreie laut, was man denn bloß ver­schen­ken könn­te. Klar, wenn man sich in der Epo­che des eige­nen Wich­tels gar nicht aus­kennt oder spe­zi­el­le Wün­sche ein­fach schwer umzu­set­zen sind oder wenn der his­towich­tel ein­fach bloß gesagt hat „Über­rasch mich!“, kann das zuerst ein­mal etwas über­for­dernd sein. Aber Ihr habt ja auch noch Zeit, denn unse­re Wich­tel­ge­schen­ke müs­sen nicht Weih­nach­ten unter dem Baum lie­gen, soll­ten von Euch aber so gepackt wer­den, dass sie spä­tes­tens am 30. Dezem­ber bei Euren his­towich­teln ankom­men. Weil auch die his­towich­teln-Team­mit­glie­der mit­wich­teln, haben sie genau das sel­be Pro­blem wie Ihr. Des­we­gen woll­ten wir Euch zei­gen, was in etwa einer Stun­de Geschen­ke recher­chie­ren mit Goog­le so her­aus­ge­kom­men ist.

  1. Goog­le ist nicht Dein Freund. Wer dort mal „Geschen­ke für His­to­ri­ker“ ein­ge­ge­ben hat, fin­det die kru­des­ten Din­ge. Selt­sa­me T-Shirts auf denen Din­ge ste­hen wie „Proud wife of a his­to­ri­an“, „Bes­ter His­to­ri­ker der Welt“ und so wei­ter und sofort. Es gibt einen Buzz­feed-Arti­kel, der ganz amü­sant ist, aber die Din­ge da sind auch ein biss­chen teu­er. (Wir erin­nern uns, der Richt­wert für die Geschen­ke liegt bei 10 Euro.)
  2. Das klei­ne „a“ ist auch nicht Dein Freund. Und das liegt an der Dop­pel­deu­tig­keit des Wor­tes Geschich­te. Gibt man „Geschich­te“ ein, kommt erst­mal alles mög­li­che: Kin­der­ge­schich­ten zum Vor­le­sen, Stan­dard­wer­ke zu den Geschichts­wis­sen­schaf­ten, aber Geschen­ke, die mit Geschich­te zu tun haben: eher nicht.
  3. Ihr müsst ja gar nichts kau­fen. Viel­leicht habt ihr Zuhau­se noch etwas, das super zu eurem Wich­tel passt. Das dürft ihr natür­lich auch ger­ne ver­schen­ken.
  4. Ein paar wahl­lo­se Tipps aus einer zwei­stün­di­gen Recher­che: Für Men­schen, die sich z.B. etwas mit Fuß­ball­ge­schich­te gewünscht haben, kann man natür­lich weit ins Jahr 1898 zurück­ge­hen und z.B. nach die­ser Neu­auf­la­ge eines Klas­si­kers suchen (das ist ein Vor­schlag, wäre ja blöd, wenn die­ses Jahr alle fuß­ball­be­geis­ter­ten his­towich­tel das glei­che Buch bekom­men). Für his­towich­tel mit einem Hang zum Trash bie­tet sich zum Bei­spiel auch die­ses fil­mi­sche Wun­der­werk von 1989 an, das ver­mut­lich bereits auch schon einen eige­nen his­to­ri­schen Wert hat. Spie­le kom­men natür­lich auch immer gut an, die­ses hier zum Bei­spiel über­steigt den Preis unse­res Richt­werts, aber viel­leicht habt ihr die­ses Jahr ja noch mehr Historiker*innen als nur Euren his­towich­tel glück­lich zu machen und viel­leicht fin­det Ihr ja ein ande­res Spiel, das bes­ser ins Bud­get passt.
  5. Ver­gesst San­dra nicht! Auf­grund eines Feh­lers von einem Teil des his­towich­teln-Duos bekommt San­dra in die­sem Jahr alle 71 Geschen­ke, auch ihr eige­nes. Alle ande­ren gehen leer aus. Nein, natür­lich nicht. Ihr soll­tet alle eine Kor­rek­tur­mail bekom­men haben, es sei denn Euer Wich­tel soll­te rein­zu­fäl­lig wirk­lich San­dra hei­ßen.
  6. Fünf Punk­te wären super, aber wir haben noch einen sechs­ten. Wenn Euer his­towich­tel-Geschenk bei Euch ankommt und Ihr es aus­ge­packt habt (da wir nie gesagt haben, ob Ihr es erst Weih­nach­ten aus­packt oder wenn Ihr es bekommt, über­las­sen wir Euch die Ent­schei­dung selbst), macht doch ein Foto und twit­tert und/​oder ver­in­sta­gramt es mit #his­towich­teln. Wenn ihr kei­nen der Kanä­le nutzt, freu­en wir uns über ein Foto an histowichteln(at)openhistory.de, das wir selbst­ver­ständ­lich nur mit Eurer Erlaub­nis für Euch auf Twit­ter pos­ten. Denn schließ­lich wol­len die meis­ten von uns ja auch wis­sen, wie ihr Geschenk so ange­kom­men ist.

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